„Mann-O-Mann“, das war mal „Mister Perfect – Der Männertest“

Veröffentlicht in Artikel mit Tags am 10. April 2009 von julienberga

(Artikel) Was haben Al Bundy und Mister Perfect gemeinsam? Beide haben das Mister, also das Geschlecht, als Gemeinsamkeit.

Denn auch Al Bundy als Antiheld, wenn ich denn als Fan dieser Sitcom von Held sprechen darf, gehört mit all seinen Wünschen und Sehnsüchten, seiner Hilflosigkeit, seiner Beschränktheit und seiner menschlichen Gestalt als Mann eben auch zu dieser Spezies: Dem Mann. Nur ist Al Bundy für die Frau von heute wahrlich nicht das Abbild eines Mannes der modernen Zeit. Die Männer, die sich jedoch beim Sendeformat „Mister Perfect“ gegenüber stehen schon. Zu mindest wollen sie das sein. Der Mann von heute, eben „Mister Perfect“.

„Mann-O-Mann“ versus „Mister Perfect – der Männertest“

Ein ähnliches Format gab es schon einmal. In den 90er Jahren (1992-1995) wurde auf Sat1 die erfolgreiche Spielshow „Mann-O-Mann“ ins Leben gerufen und lief alle 14 Tage Samstag 22 Uhr. Dort mussten sich zehn Kandidaten aus einer Stadt mit geistig witzigen Antworten, körperlicher Manneskraft zur rechten Zeit und mit einem gekonnten Strip beweisen. Ein Publikum nur aus Frauen bestehend wählte nach jeder Runde einen Mann aus, der gehen durfte. Am Ende blieb der „Mann-O-Mann“ der jeweiligen Stadt übrig. Damals moderiert von Peer Augustinski. Ähnlich wählen heute die Damen, mit ihren Alpha-Weibchen, die im wirklichen Leben ganz andere Wunschintensionen haben dürften, was den „Mr. Perfect“ anbelangt und die gleichzeitig in einem ganz anderen Pool der Gesellschaftsevolution schöpfen als die degradierten Beta-Weibchen, ihren Topmann in „Mr. Perfect – Der Männertest“. Die Moderation bleibt weiterhin einem Manne überlassen, hier Herrn Alexander Mazza, der sich wirklich als wahres Alphamännchen sehen darf. Ist er doch als Moderator fast unantastbar und von sämtlichen Firlefanz befreit.

Der moderne Mann

Das neue Format „Mister Perfect – Der Männertest“ sucht den perfekten Mann. Aber gibt es den wirklich? Diese Frage ist rein rhetorisch gemeint. Denn gäbe es Mr. Perfect für die Frau, so müsste es auch die Miss. Perfect für den Mann geben. Um jedoch in den Genuss des Titels zu kommen, kann es mitunter vorkommen, dass so mancher männlicher Mitstreiter die urtypischen Eigenschaften des Mannes etwas unterdrückt oder gar ganz verrät. Warum? Nun, weil er Pluspunkte sammeln will, weil er der „Mr. Perfect“ für die Nacht sein möchte. Keine Frage, es gibt den modernen Mann. Der sogenannte Wertewandel, der auch für den Mann eingetreten ist, gehört keinem Gehirngespinst an. Längst hat sich eine Neudefinition des Mannes in der modernen Gesellschaft vollzogen, der nicht mehr nur Erzeuger, Ernährer und Macho ist. Er ist weitaus mehr und manchmal sogar mehr Frau als die Frau selbst. Endgültig in seiner Definition als „Mann von heute“ hat sich die Männerwelt noch nicht. Der Prozess schreitet weiter voran und wird sicherlich noch ein Weilchen dauern. Denn ich glaube, dass das wirkliche Finden des „Mannes von heute“ oder des „Mr. Perfect“ auch stark von der „Frau von Heute“ abhängig ist. So lange sie sich noch nicht recht sicher ist, ob lieber Macho oder Softie im wahren Leben angebracht ist, wird es ein ewiges Hickhack geben und ständig neue Definitionen werden in den Zeitungen und Zeitschriften auftauchen. Das macht die Sache zwischen Mann und Frau interessant und belebt sie mit Sicherheit zu unser aller Wohlgefallen. Doch am Ende wird wahrscheinlich wieder der SofCHO gewinnen – die gesunde Mischung.

Verrat zu Gunsten der Gunst der Frau

Außerdem möchte ich hier nicht gleich von Verrat sprechen, aber ich denke, ein Mann, der wie die Teilnehmer der Hahn im Korb ist, muss sich auf andere Eigenschaften verlassen als auf die rein männlichen. Das ist zum einen ohne großes Zögern zur eigenen Emanzipation zu stehen, zum anderen ein temporal verlogenes Ego auf Zeit nur für diesen Abend, nur für die kritisch beiwohnende Damenwelt zu präsentieren. Er verleugnet sich quasi als Mann unter Männern, der er ja ist. Trotzdem demonstriert er unterschwellig seine Manneskraft und Neigung. Er muss es ja, denn ohne diese wäre er ja sonst kein Mann. Ich möchte dem modernen Mann hier nichts unterstellen. Aber ich unterstelle ihm hier dieses schier unglaubliche Paradox, welches er zu Zeit lebt. Auch hier bei „Mister Perfect – Der Männertest“.

Ein Pluspunkt für Emanzipation des Mannes

Sicherlich tragen solche Sendungen zur erneuten Selbstfindung und Definition des modernen Mannes bei. Denn trotz der vielen Veränderungen seit den 60er Jahren sucht der Mann von heute immer noch seine rechte Position und die endgültige Definition in der Gesellschaft des 3. Jahrtausends. Unter diesem Blickwinkel ist es durchaus ein interessantes Format und zugleich auch für das heutigen Zielpublikum entsprechend unterhaltsam. Dennoch ist fraglich, ob Frau hier wirklich den Mr. Perfect findet, der hier medial künstlich erzeugt wird. Der wahre „Mr. Perfect“, glaube ich, sieht anders aus. Der beweist sich letztendlich beim Flirt im Alltag, ebenso als aufgeklärter Liebhaber oder in der Beziehung, als gleichberechtigter Partner. Aber genauso wichtig ist er als jene Vaterfigur, die auch mal weinen oder Windeln wechseln darf. Seine Position in der Familie und als Familienmensch sind heute ausschlaggebende Kriterien. Ganz wichtig ist jedoch auch die Tatsache, dass der moderne Mann als gefestigter und mit beiden Beinen im Leben stehender Mann seinen Weg gehen soll. Als Mann, der weiß, wo er hingehört. Ohne jetzt hier explizit vom typischen Mann mit unaufhaltsamer Karriere nach oben sprechen zu wollen, der primär die Funktion als Ernährer einnehmen soll. Nein, diesen meine ich nicht. Es gibt sicherlich Damen, die nur das suchen, aber ich rede hier von einem Mann, der, wie es so oft von der holden Damenwelt formuliert wird: Ein Mann, … der weiß, was er will!

Ein männliches Fazit

In diesem Sinne liebe Männer, schaut euch ruhig die Sendung an und lernt einiges, was die Frau von Heute vom Mann von Heute fordert. Emanzipiert euch weiter. Aber bleibt bei all dem Wunschdenken, „Mr. Perfect“ zu werden oder gar so zu sein, immer noch das, was ihr eigentlich seid: Nämlich ein Mann.

Sex and the City versus Desperate Housewives

Veröffentlicht in alles & nichts mit Tags am 9. Januar 2009 von julienberga

(Artikel) – Eine kritische Betrachtung zum Serienstart von Desperate Housewives im Jahr 2005.

Ein Mann, der den Film Fight Club mag, muss nicht unweigerlich die Serie Sex and the City negieren.

So musste ich mich bei einer ersten Diskussion mit einer Frau über die Serie „Sex and the City“ aufklären lassen, dass es nicht „Sex in the City“ sondern eben „Sex and the City“ heißt. Wie es zu dieser Assoziation kam? Nun, vielleicht war es hormonell bedingt oder auch nur ein Informationsdefizit. Ich bevorzuge da, um mich ein wenig heilig zu sprechen, letzteres. So war ich jedenfalls gleich als Mann mit halbem Gehör oder eben nur unzureichendem Hintergrundwissen in eine ganz spezielle Schublade verfrachtet worden. Außer, und das ist ungelogen, dass ich die erste Folge Anno dazumal zähneknirschend mit ansehen musste und ab und zu einmal in den weiteren Genuss, hier spreche ich schon von Genuss, dieser Serie kam, habe ich mir bis zum heutigen Tage nicht sonderlich viele Gedanken darüber gemacht. Vielleicht mag der Filmdreh zum Werbetrailer für Dove Chocolate bei dem ich vor kurzem mit von der Partie war und der Hype um die neue Serie „Desperate Housewives“ dazugeführt haben, dass ich mich nun damit auseinander setzte?

Nein, es war in erster Linie mein schwuler Freund, der mich per ICQ darauf aufmerksam machte, dass es doch nicht uninteressant wäre sich die erste Folge der amerikanischen Hausfrauen anzusehen. Wobei ich mich davon distanzieren möchte diese Hausfrauen als realistisch zu betrachten. Welche Frau sich mit diesen Hausfrauen auch nur halb identifiziert, lebt in einer Traumwelt. Wer aber die Probleme dieser Frauen als gleichwertig ansieht, kann in meinem ersten Urteil schon eher von Realismus reden. Betrachten wir zum Beispiel die Frau, die sich nicht traut ihren Nachbar einzuladen. Den einzigen freien Mann der Umgebung, der möglicherweise auch Interesse an ihr hätte, einmal abgesehen vom frisch verwitweten Herrn Young. Da sieht es doch auf den ersten Blick so aus als würde die mutige Edie mehr Chancen haben als die allein stehende Susan, die mir in ihrer etwas zaghaften Art übrigens am sympathischsten von allen Frauen ist. Oder zum Beispiel die perfekte Frau Bree van de Kamp. Wahrscheinlich will nicht nur sie perfekt sein, was sie sowieso nicht ist, sondern soll auch noch ihr Mann, die Familie, einfach alles perfekt sein. Für mich ein Beispiel meiner ewigen Behauptung, dass Frauen zwar das Eine wollen, nämlich den perfekten Mann, dieses aber nicht bekommen. Was für eine Farce, wenn wir unser aller Leben betrachten und wenn wir den Satz ihres Mannes dann hören: „Ich will die Scheidung!“

Es geht zwar hier um die Frauen, aber welches Spiel, welche Rolle spielen hier die Männer? Ich finde, überraschenderweise, dass auch die Männer ganze Tief- und Abgründe beherbergen. Schon allein dafür lohnt es sich die nächste Folge nicht zu verpassen. Im Gegensatz zu „Sex an the City“, wo die Männer als schwanzgesteuerte Machoegomanen hingestellt werden. Dies jetzt in Hinsicht auf die jeweils erste Folge artikuliert. Denn MANN & FRAU weiß ja nicht, was noch kommen mag!?!
Genau so erging es mir auch beim Filmdreh zum Dove Werbespot. Mann, wusste nicht, was noch kommen mag. Und so gab es anfänglich ganz irritierte Gesichtsausdrücke, weil in der dritten Einstellung alle Männer einen Crashkurs im Cha-Cha-Cha bekamen. Mit dem Crashkurs hatten wir ja kein Problem, eher mit dem Rhythmusgefühl und dem Wissen, dass unser Tanzpartner männlich sein wird. Aber irgendwann transformierte sich alles in ein heiteres Gelächter, obwohl die Choreografin sehr mit uns zu kämpfen hatte. Aber wie dieses Beispiel erkennen lässt, ist auch der Mann zu anderem und mehr fähig. Auch dazu, Serien anzuschauen, wie „Sex and the City“ und „Desperate Housewives“.

Dazu muss ich abschließend noch eines erwähnen, nämlich dass ich einmal in einem Chat, als ich das erste Mal davon hörte, „Desperado Housewives“ schrieb. Dies aber nicht berichtigt wurde, sondern mir erst gestern selbst auffiel, dass es eigentlich ganz anders heißt: „Desperate Housewives“. Ob nun -Desperate- oder -Desperado- ein Fauxpas war es eh wieder. Schaut man sich aber einmal die deutsche Bedeutung es Wortes „Desperado“ im Duden an (zu jeder Verzweiflungstat entschlossener [politischer] Abenteurer; Bandit), so kann auch dieser Begriff durchaus den Frauen zugesprochen werden. Was hab ich gelacht, als die schöne Gabrielle sich mit dem Rasenmäher auf Abenteuerfahrt begab. Bleibt nur zu hoffen, dass ich mich beim Cha-Cha-Cha nicht all zu dämlich anstellt habe und die nächste Folge und die übernächste Folge, jenes hält, was die Erste versprochen hat: Eine spannende Serie mit unrealistischen Hausfrauen mit realistischen Problemen zu werden.

Knallharte Selektion in der Liebe

Veröffentlicht in Fundstücke mit Tags am 19. Dezember 2008 von julienberga

Fundstück

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3 Männer in einem Lokal bezahlen 30 €.

Jeder gibt 10 € zur Gesamtrechnung. Der Wirt bemerkt, dass sie nur 25 € hätten bezahlen müssen. Also weist er den Kellner an ihnen die 5 € zurück zu geben. Dem Kellner ist das aber zu doof 5 € durch 3 zu teilen. Es ist einfach zu kompliziert. Also gibt er jeden nur 1 € zurück und steckt sich 2 € ein.

Jeder hat nun (von den Männern) 9 € bezahlt. 9 € x 3 = 27 € der Kellner hat sich 2 € eingesteckt; macht 29 €.

Wo ist der 1 €?

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Knallharte Selektion der Liebe

Die Liebe fällt nicht mehr vom Himmel oder ereilt einen überraschend im Supermarkt. Nein, sie wird gesucht durch knallharte Selektion. Selektion in der Liebe, gibt es das?

Das gab es schon immer. Früher meist aus gesellschaftlichen Gründen um den Stand zu wahren oder sich abzusichern. Wobei viele dieser Selektionskriterien, die da zu Buche schlagen, in der Partnerwahl auch erhalten geblieben sind wie zum Beispiel ein dickes Portemonnaie, Zugehörigkeit einer bestimmten Berufsgruppe, gesundes und gutes Aussehen … halt die Standarddinge der Auswahl, die zur existenziellen Absicherung dienen. Die Liebe blieb da oftmals außen vor. Dabei trifft jene Selektion sicherlich eher auf Frau als auf Mann zu. Doch heute ist es wesentlich komplexer und die Selektion besitzt die unterschiedlichsten Auswüchse. Unser Fundstück lässt vermuten, dass hier krampfhaft nach dem passenden IQ gesucht wird. Bei jener Suche sind beide Geschlechter irgendwie gleichermaßen krampfhaft, denke ich.

Textaufgabe

Zumal hier im Text explizit im Vorfeld erwähnt wurde: „[…] Wer diese Aufgabe lösen kann, der darf mich auch anschreiben. Für alle anderen gilt – lasst es sein! […]“

Gegen einen hohen IQ bzw. die Suche nach einen passendes IQ-Pendant ist ja nichts einzuwenden. Doch ein hoher IQ hat noch lange nichts mit einem hohen EQ zu tun. Ein Mensch mit hohem EQ kann eine Partnerschaft schon erleichtern. Während ein hoher IQ oft genug auch zum Egoschein mutieren kann oder sich weit weg im Elfenbeinturm aufhält und somit das Zusammensein erheblich erschwert wird. Sofern es kein stilles Übereinkommen von Alphatyp und Betaweibchen (oder umgekehrt) gibt. Getreu nach dem Motto: Es gibt immer einen der liebt und einen der geliebt wird. Aber das ist ein anderes Thema. Was sich hier an diesem Text zeigt und was dieser eingehend fordert, ist eindeutig – „gleich und gleich, gesellt sich gern.“

Im Sinne der Rasterfahndung

Wenn auch im Sinne der Rasterfahndung, so zieht dieser Single sein Netz dadurch enger, dass er die Lösung zu dieser Aufgabe fordert. Er glaubt es zu mindest sein Netz enger zu ziehen und sämtliche Schmalspurhanseln der Marke Mann von vornherein zu eliminieren. Gelingt ihm womöglich, was aber zu beweisen sei – QUOD ERIT DEMONSTRANDUM. Nur traurig wird es, wenn „Mann“ sich wirklich daran hält. Dann verprelle ich doch all diejenigen, die sich just in diesem Moment dagegen entschieden haben sich der Aufgabe – aus welchen Gründen auch immer – nicht zu widmen. Oder jene, die gern darüber kommunizieren wollen, aber die Antwort nicht parat haben oder aber diese Aufgabe nur als Aufhänger benutzen. Ich muss zugeben, besser ist es allemal auf diese Art einen Ausschluss zu erzielen. Anstatt dauernd zu schreiben: Alle, die mit Sex-Scheiß ankommen, brauchen es gar nicht erst probieren (was ja völlig legitim ist). Oder jene, die deutlich signalisieren ab Gehaltsstufe 30.000€ lasse ich mit mir reden. Wobei ein hohes Gehalt nicht gleich hoher IQ bedeutet. Oder-oder … hast’e nicht gesehen was es da für Aufzählungen gibt eine Selektion im Vorfeld innerhalb des Profils zu betreiben.

Damals, als ich explizit selbst noch suchte, fand ich diese „Rasterfahndung“ ganz witzig. Kopierte mir diese und nahm mir vor sie ein anderes mal zu lösen. Aus diesem Grund fiel ich schon mal durch das berühmte Raster. Lange jedoch war mein Flug hinüber zu einem andren Profil nicht. Denn das andere Profil war wesentlich interessanter, hier gab es mehr von der Person selbst zu lesen. Somit fiel  nicht nur ich durch das Raster, sondern das Profil mit dem Raster auch bei mir. So ist nun mal der Lauf der Dinge in diesem Metier. Interessiert einen das Profil nicht mehr, geht man zum nächsten. Da hier nur die Aufgabe stand und die Drohung sowieso nicht zu schreiben, wenn es keine Lösung gibt, war der Anreiz weg einen witzigen bwz. interessanten Text zu schreiben, um die Kommunikation anzutreiben.

Des Rätsels Lösung

Interessiert übrigens jemanden die Auflösung dieser so kniffligen Frage? Nun, ich bin kein Freund von Textaufgaben, erst recht kein Zahlenjongleur. So muss ich gestehen, das ich in 1. Instanz durch das Raster jenes Singles gefallen wäre, um nicht zu sagen „bin“. In 2. Instanz zusammen mit einem guten Freund und bei drei Gläsern Wein pro Kopf bin ich dann des Rätsels Lösung auf die Spur gekommen. Lösung: Es geht hier einzig und allein um 27€ und nicht um 30€, wo dann der 1€ fehlt.

Wessen Profil war’s: Dame

Alte witzige Kamellen

Veröffentlicht in Fundstücke mit Tags am 12. Dezember 2008 von julienberga

Fundstück

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13 Dinge, die man im Supermarkt tun kann, wenn es einem langweilig ist:


1. Lege Kondompackungen in z. Bsp.: Körbe anderer, wenn sie es nicht sehen …

2. Stelle alle Wecker in der Uhrenabteilung auf 10 Min. Alarm!

3. Tröpfle eine Spur Orangensaft auf dem Weg zur Toilette …

4. Geh zu einem Angestellten und sag ihm in ernster Stimme:

„Wir haben einen Code 303 an Kasse2″ und beobachte was passiert …

5. Lass dir M&Ms zurücklegen.

6. Bring das „Vorsicht-nass!“-Schild zu den Teppichen.

7. Baue ein Zelt auf und sag den verwunderten Angestellten, dass sie nur reinkommen dürfen,

wenn sie Kissen und Kekse mitbringen …

8. Wenn dich jemand fragt, ob er dir helfen könnte, schrei ganz laut:

„WARUM VERFOLGT IHR MICH?“

9. Während du mit den Messern im Jagdbereich herumspielst, frage den Verkäufer:

„Wo kann man hier die Anti-Depressiva finden?“

10. Laufe verdächtig herum und summe das Thema von Mission Impossible …

11. Versteckt dich in den Umkleidekabinen und kreische: „Stich! Stich zu!“

12. Wenn eine Durchsage kommt, gehe in eine Fetal-Stellung und schreie:

„Die Stimmen. Die Stimmen sind wieder da!!“

13. Gehe in eine Umkleidekabine und schreie: „Hey, wo ist das Toilettenpapier?“


! Ich weise jegliche Haftung durch die Handlungen oder Nachahmung Dritter ausdrücklich von mir :-)


(Kurzinfo: Rechtschreibung – in diesen Text hier redigierend eingegriffen, aber nicht komplett, nur soviel, dass es lesbar wurde – siehe auch Kategorie  „Allgemeine Info’s“ – Info III)

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Wenigstens einmal gelesen

Es gibt sie, jene Texte auf die der Leser schon mal gestoßen ist, die wenigstens einmal komplett gelesen wurden und die durchaus auch witzig sind. Zu mindest in einigen Nuancen. Diesen Text hier habe ich vor Jahren einmal auf einem Profil gelesen und kopiert. Wollte ihn mir etwas genauer durchlesen. Überraschender Weise empfing ich dieses Jahr  jenen Text von ganz allein in einer jener E-Mails, die als „lustige E-Mails“ den Bürotag oder den E-Mail-Empfänger am anderen Ende des Netzknotenpunktes erheitern soll.

Unter „kenn ich schon“ habe ich diesen dann rigoros gelöscht. Derartige Texte gibt es zuhauf. Sie sind im günstigsten Fall witzig oder spannend, aber sagen wenig über eine Person aus.

Fremdtexte im Profil

Sie sind Fremdtexte. Fremdtexte von denen angenommen werden kann, dass die Intention der Person jene ist, den Humor des „ICH’s“ dazustellen; Gleichgesinnte – eher Gleichgelaunte – zu finden. Wer also nach dem Lesen des Textes ein wenig in sich geht und reflektiert, ob dies sein Humor ist, wie viel mal er laut gelacht oder nur leise geschmunzelt hat oder gar nicht einen einzigen Lachmuskel bewegt hat, der könnte leicht Rückschlüsse ziehen, ob der Humor seines gegenüber auch sein Humor ist. Sicherlich sehr oberflächlich gedacht, aber durchaus möglich. Die Eigenschaft des Humors des Profilgebers zu interpretieren. Ist aber eine Möglichkeit anzukoppeln – mit dem Thema Humor. Jene Texte gibt es natürlich auch kürzer. Sprich: In Form von Zitaten. Die ist dann knackig und hat eine, eine bestimmt Aussage mit dem sich der- oder diejenige identifiziert. Aber das ist ein anderes Thema.

Nachteil

Der Nachteil an einem solchen Text ist, dass er nicht wirklich etwas preisgibt von der Person; abgesehen vom Humor. Wenn im Profil kein Bild zu sehen ist, dann ist es schwer für den Betrachter ein inneres Bild vor seinen Augen aufzubauen – zu analysiern – und zu bestimmen, ob das da am anderen Ende der Leitung jemand für mich wäre. Ich persönlich würde in so einem Fall das Zitat vorziehen.

Fazit

Speziell dieser Text hier sagt gar nichts aus. Er belustigt, er unterhält und steht da einfach nur so herum. Punkt 2 fand ich übrigens am Witzigsten: Was wohl passiert, wenn wirklich alle oder ein Duzend Wecker gestellt werden? Auf einen Versuch käme es an. Wer vor mir schon zu dieser Erkenntnis gekommen ist, kann mir gern die Reaktionen der Leute mitteilen, da bin ich echt neugierig. Der Text selbst kann unter Umständen schon im Profil stehen, aber ein bisschen mehr, denke ich, darf es schon sein. Ach ja – und Smilies im öffentlichen Lesebereich sind Kinderkacke.

Wessen Profil war’s: Dame

Der Plan I über das DING

Veröffentlicht in Zum Thema im Blog mit Tags am 12. Dezember 2008 von julienberga

Irrer Alltag

Die Menschen wollen unterhalten werden. Sie wollen Abwechslung, sie wollen Geschichten, sie wollen das Leben, sie leben ihr Leben und das besteht nun mal aus Alltag. Immer wieder Alltag mit seinen Geschichten. Denn Alltag ist das, was uns umgibt und dieser gestaltet sich jeden Tag anders. Wer sagt, dass Alltag langweilig ist, der irrt gewaltig! Man muss nur genau hinschauen und beobachten – auch im Netz.

Überleitung – Notiz zum Umgang

Doch weg vom Thema Alltag hin zum Thema „Julien Berga schreibt über das DING“. Ich möchte hier noch eine notwendige Notiz anbringen: Bei aller Kritik, die mir als Kritiker, als kritischer Mensch sozusagen, von der Tastatur geht, möchte ich doch eines klar stellen: Gefundene Texte möchte ich anonym halten und keinen Menschen direkt beleidigen oder diffamieren. Alle Menschen sind gleich und doch beharrt jeder auf seine Individualität und ist faktisch einzigartig. Das heißt, es gibt im Grundsatz, in der Basis meines Denkens keine Diskriminierung und ich achte jeden in seiner Persönlichkeit. Texte jedoch sollen unterhalten und polarisieren. Dies geschieht nicht, wenn MANN oder FRAU zu allem als Gutmensch „JA-UND-AMEN“ schreibt. Manche Gedanken, Empfindungen und Meinungen müssen dargestellt werden und regen die Mitmenschen an über bestimmte Themen und DINGe nachzudenken.

Gegenseitige Achtung

Bei allem sichtbaren Buchstaben, die sich aus den Pixeln herauskristallisieren, sollte die gegenseitige Achtung gewahrt bleiben und als Grundsatz gelten. Diesen Anspruch hege ich auch an die Leser, Mitbetrachter, interessierten Mitkommentator und vielleicht in einiger Zeit fraternisierten Kritiker und Sammler jener Themen und Texte in diesem Blog. Vielen Dank.

Julien Berga schreibt über: Das Ding

Veröffentlicht in Zum Thema im Blog mit Tags am 12. Dezember 2008 von julienberga

Julien Berga schreibt über: Das DING. Das Ding zwischen Mann & Frau. Na, na, na … Nicht unbedingt was sie jetzt denken. Sicherlich fließt dies in die Diskussion mit ein, aber einen Alleinanspruch um das Universum zwischen Mann & Frau zu erklären hat jenes „Ding“ nicht. Es gehört dazu, aber passt nicht hierher. Hier geht es um die Suche, um das Alleinsein, das Zu-Zweit-Sein, das Gemeinsamsein, das Zusammenkommen, das Auseinandergehen und wieder Zusammenkommen. Es geht hier um die ewige Suche nach dem eignen Antipoden. Es geht um Liebe, es geht um Triebe und Hiebe – Nackenschläge –; eben in der Liebe. Ich möchte hier Geschichten, eigene und fremde, besprechen, lesen und wirken lassen. Vor allem aber auch Texte betrachten, die ich kommentiere, die ich gut oder schlecht finde, die ich witzig finde oder die ich in ihrer besonderen Art erwähnenswert finde. Texte aus Single-Commuities, die ich für verbesserungswürdig erachte. Texte, die mich und andere gefangen nehmen, die mich verzaubern, die mehr von dem Menschen wissen wollen. Texte, die abstoßen, die nie einer anschauen würde, wenn er nicht zufällig auf das Bild geklickt hätte oder einem dunklen Pfad gefolgt wäre. Texte die voll von Arroganz glänzen, jene Texte die vor Liebesschmalz triefen und jene, die krampfhaft versuchen zu finden, – ihn zu finden & sie zu finden – zu suchen, zu finden, zu leben und zu lieben. Letztere Texte sind mir weitaus lieber. Es geht hier … es geht hier immer noch um das DING. Nicht das wir uns falsch verstehen. Nur eben das sublime Ding zwischen Mann & Frau. Die unbekannte Sphäre zwischen Yin & Yan, zwischen Venus & Mars, zwischen metrosexuellen Mann mit Handtasche und Vollemanze mit Schnurbart, zwischen Manager ohne Zeit und Kassiererin im Supermarkt ohne Manager. Es geht hier um das ewige „Auf und Ab“ in den Beziehungen zueinander, aufeinander und nebeneinander und weit voneinander getrennt zum Beispiel durch das Einglotzdraufauge – auch Monitor genannt. Niemand möge sich da heilig sprechen oder für etwas Besseres halten – ich bestimmt nicht, wie MANN und FRAU noch merken wird.